Handreichung AV · Lehrkräfte
Ganztagesförderung
Organisation, Ziele und Leistungsfeststellung der Projekte.
Ganztagesförderung
AV wird generell als Ganztagesklasse organisiert, um die Zeitmuster der Arbeitswelt abzubilden. Das bedeutet, dass an mindestens vier Unterrichtstagen Nachmittagsunterricht stattfinden muss. Die Lernenden erhalten dadurch mehr Lernzeit, um die individuellen Ziele des Bildungsgangs möglichst erfolgreich zu absolvieren.
Die Vermittlung von überfachlichen Kompetenzen und Selbstlerntechniken bildet einen pädagogischen Schwerpunkt, um die Voraussetzungen der Jugendlichen für eine Ausbildung nachhaltig zu verbessern. Auf dieser Grundlage entwickeln die Lernenden auch ihre allgemeinbildenden Kompetenzen weiter.
Ablauf
- Die Lehrkraft entscheidet sich für ein GTF-Angebot und erstellt einen Plan/ein Programm für den Inhalt der Projekte für ein Halbjahr.
- Die GTF-Angebote finden nachmittags als wöchentliche Doppelstunde statt.
- Die Inhalte werden den Lernenden in der Einführungswoche vorgestellt.
- Die Lernenden belegen zwei Ganztagesprojekte im Schuljahr.
- Wahl und Beginn der Projekte richten sich nach der schulischen Planung.
- Die Lernenden können bei der Wahl Prioritäten vergeben. Sie werden nach Priorität und Kurskapazität von der Co-Klassenleitung zugeteilt.
Zielsetzung
- Die Lernenden sollen die Schule als Lebensraum wahrnehmen und gerne hier Zeit verbringen. Sie sollen die Schule als Ort begreifen, der über das Lernen von Fachinhalten hinausgeht und eine Bindung zur Schule aufbauen.
- Die Lernenden sollen durch die Ganztagesangebote ihre fachlichen und überfachlichen Kompetenzen und insbesondere Sozial- und Handlungskompetenzen weiterentwickeln.
Leistungsfeststellungen
- In GTF-Projekten werden Handlungskompetenznoten vergeben.
- In GTF-Projekten werden keine Klassenarbeiten geschrieben oder sonstige Noten gegeben.